Wettbewerbe  Post City

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Aufgabenstellung des Wettbewerbes war es, auf dem Grundstück des aufgelassenen Verteilzentrums der Post, ein Stadtviertel mit Wohnungen, Büros und Geschäften auf einer Fläche von 40.000 m² zu schaffen. Eine klar ablesbare Baukörpergestaltung in Verlängerung der Kärntner Straße prägt den Entwurf. Wichtig ist die Aufrechterhaltung und Fortführung der Blickverbindung zum Grünraum von Waldegg bzw. dem Froschberg.  Durchlässigkeit, Durchwegung und Blickachsen sind die Prinzipien der Baumassenverteilung im Planungsgebiet. Die Baumassenverteilung folgt dem „Bruckner-Rhythmus“. Ähnlich wie in Anton Bruckners Musik soll die Rhythmik der Architektur durch das Nebeneinander von 2er- und 3er-Bildungen bestimmt werden. Wie zwei Viertelnoten stehen die beiden, die Kärntner Straße verlängernden Baukörper, den drei vierteltriolenartigen östlichen Türmen gegenüber. Diese kontraststarke Rhythmisierung wird getragen von den übersichtlichen Sockelbauten, die ihrerseits wiederum durch den Bruckner-Boulevard zusätzlich verbunden werden. Freiräume und fußläufige Querverbindungen werden durch die Baumassen klar gefasst.